Einsatz

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Freiwillige Feuerwehren aus Stadt und Kreis helfen im Katastrophengebiet


Die ehrenamtlichen Helfer auf dem Hof der Feuerwehr Reutlingen. Im Hintergrund sind die Einsatzfahrzeuge zu sehen.

Oberbürgermeister Thomas Keck, Feuerwehrkommandant Harald Herrmann sowie Kreisverwaltungsdirektor Gerd Pflumm, Kreisbrandmeister Wolfram Auch, der Pfullinger Bürgermeister Stefan Wörner und seine Amtskollegen aus Lichtenstein, Peter Nussbaum, sowie Engstingen, Mario Storz, verabschiedeten die ehrenamtlich Engagierten auf dem Hof der Reutlinger Feuerwache.

"Helfende Hände sind jetzt gefragt!", so Oberbürgermeister Thomas Keck, der sich für die Bereitschaft zum einwöchigen Hilfeleistungseinsatz in Rheinland-Pfalz bedankte. "Das ist nicht selbstverständlich, insbesondere da Sie eigentlich alle eine Verschnaufpause in den Sommerferien verdient hätten, Sie während der Pandemie beim Impfen und Testen sowie bei den Unwettern Ende Juni gefordert waren." Gerade beim letzten Starkregen habe man jedoch in Reutlingen erkannt, wie wichtig überörtliche Hilfe sei. Es sei deshalb keine Frage gewesen,  einen Hochwasser-Einsatzzug aus Reutlingen zu stellen.

"Sie bringen den Menschen in der Region Ahrweiler, deren persönliche Situation dramatisch ist,  wieder Mut und Hoffnung", lobte Keck. Der Einsatz bringe große Belastungen mit sich: "Einerseits die äußeren Umstände wie Schmutz, Dreck, Müll, schwierige hygienische Verhältnisse, andererseits die Menschen, die physisch und psychisch am Ende sind." Er legte den freiwilligen Floriansjüngern ans Herz, Fingerspitzengefühl und Empathie zu zeigen: "Aber vor allen Dingen bitte ich Sie, gesund wieder zurückzukommen!"

"Was Sie tun, ist gelebte Nächstenliebe und gelebtes Ehrenamt", unterstrich Gerd Pflumm als Vertreter der Landkreises. Der Kreis könne stolz auf diese schlagkräftige Truppe sein, die voraussichtlich bis Freitag im Katastrophengebiet bleibt. "Passen Sie auf sich selbst und aufeinander auf", so Pflumm.

Vielen Dank an die Feuerwehr Pfullingen für das Video:

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