Impressionen aus Reutlingen

Starkregenereignis führt zu Einsätzen der Feuerwehren in der Stadt und im Landkreis Reutlingen


In Reutlingen waren Gebäude in der Innenstadt und die nördlichen Stadtteile Sondelfingen, Oferdingen und Altenburg betroffen. Ebenso die Gemeinden Pfullingen, Eningen und Pliezhausen. In Sonnenbühl setzten Hagelkörner teilweise die Kanaleinläufe zu, was zur Folge hatte, dass Wasser durch den Starkregen in eine Vielzahl von Gebäuden eindringen konnte. Die Feuerwehren hatten insgesamt 62 Einsätze zu bearbeiten, die über das Führungszentrum der Feuerwehr Reutlingen koordiniert wurden.

Gegen 19.27 Uhr liefen die ersten Einsatzmeldungen von der Gemeinde Sonnenbühl in der Integrierten Leitstelle in Reutlingen ein. Der Schwerpunkt lag im Ortsteil Undingen. Die Sonnenbühler Feuerwehrabteilungen hatten an 30 Einsatzstellen eindringendes Wasser aus Kellerräumen zu beseitigen.

In der Stadt Reutlingen mussten an 27 verschiedenen Einsatzorten eindringendes Wasser abgepumpt werden. Die Schwerpunkte lagen mit 17 Einsatzstellen in der Innenstadt und mit 10 Einsatzstellen in Sondelfingen.
Die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr in der Stadtmitte, Sondelfingen, Rommelsbach, Reicheneck, Oferdingen, Betzingen und Altenburg waren zur Beseitigung der Starkregenfolgen eingesetzt.

Zeitgleich mit den ersten Regentropfen löste die Brandmeldeanlage der Christian-Morgenstern-Schule in Rommelsbach aus. Nach dem Eintreffen der Abt. Freiwillige Feuerwehr Rommelsbach und der Berufsfeuerwehr stelle sich heraus, dass die Brandmeldeanlage aufgrund eines technischen Defekts ausgelöst hatte. Die Freiwillige Feuerwehr aus Eningen unter Achalm musste zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage aufgrund eines Blitzschlags ausrücken. Die Pfullinger Feuerwehr sicherte das Feuerwehrhaus vor eindringendem Wasser.

Die Echaz im Stadtbezirk Betzingen schwoll sehr schnell an. Das Wasser stand noch 50 cm unter der Brücke beim Rathaus. Nachdem die Regenfälle aufgehört hatten, ist die Echaz sehr schnell wieder zurückgegangen.
Kreisbrandmeister Wolfram Auch verschaffte sich einen Überblick über die Einsätze in der Gemeinde Sonnenbühl. Feuerwehrkommandant Harald Herrmann koordinierte mit der Führungsunterstützungseinheit aus dem Führungszentrum der Feuerwache in der Hauffstraße die Einsätze und überwachte laufend die Pegel und die Wettermeldungen, um auf eine veränderte Lage schnell reagieren zu können.

Gegen 21.00 Uhr wurde in Degerschlacht festgestellt, dass ein unbekannter Stoff aus einem Fabrikgebäude austrat. Der austretende Gefahrstoff wurde gesichert und mit Bindemittel aufgenommen.
Kurz vor 21 Uhr entspannte sich die Lage zusehends. Alle Einsatzstellen waren abgearbeitet, es gingen keine neuen Einsatzmeldungen mehr ein, sodass die Einsatzkräfte entlassen werden konnten.

Die Reutlinger Feuerwehr war mit insgesamt 17 Fahrzeugen und 94 Einsatzkräften im Einsatz. In Sonnenbühl waren 8 Fahrzeuge und 80 Feuerwehrangehörige eingesetzt. Die Leitstellendisponeten des DRK-Kreisverbandes und der Berufsfeuerwehr hatten insgesamt 9 Einsatzleitplätze und 5 Notaufnahmeplätze besetzt.
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Feuerwehr Reutlingen

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