Impressionen aus Reutlingen

Freiwilligendienst in Bouaké


Die Diakonie Württemberg bietet seit zwei Jahren auch Freiwilligendienste in unserer Partnerstadt Bouaké an. Die deutschen Freiwilligen werden in Bouaké von Mitgliedern des Vereins AREBO (Amis de Reutlingen à Bouaké) mit betreut. Für den Zeitraum 2019/2020 gibt es noch zwei freie Plätze in der „Communauté de l’Arche“, einem Zentrum für Kinder und Jugendliche mit seelischen und psychomotorischen Behinderungen.
Nähere Informationen: www.ran-ans-leben-diakonie.de/ins-ausland
Bei Interesse bitte rasch melden bei der Diakonie Württemberg: Telefon 0711 1656-389,
E-Mail: hahn.s@diakonie-wue.de
 
 

Marie-Luz in BouakéBericht über aktuellen Freiwilligendienst einer jungen Frau aus Reutlingen

Nach dem Abitur an einer Reutlinger Schule wollte die 19-jährige Marie-Luz einen Perspektivenwechsel erleben, sich auf etwas Neues einlassen und über sich selbst hinauswachsen. So hat sie sich für einen einjährigen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst in unserer Partnerstadt Bouaké in Côte d’Ivoire entschieden und arbeitet seit dem Herbst in der „Communauté de l’Arche“.
 
Ende August kam sie aufgeregt in Abidjan an. Über Ihre Erfahrungen und Erlebnisse berichtet sie:
„Seit vier Monaten wohne ich zusammen mit meinen Mit-Freiwilligen in einem Studentenwohnheim. Vier Monate voller Herausforderungen, neuer Eindrücke und Erlebnisse und kein einziges Mal in diesen vier Monaten habe ich meine Entscheidung, einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst an der Côte d’Ivoire zu machen, bereut.
Die Arche, meine Einsatzstelle, ist eine Einrichtung, die es Menschen mit geistiger Behinderung ermöglicht, ein selbstbestimmtes Leben zu führen und somit ein Miteinander von Menschen mit und ohne geistige Einschränkung zu fördern. In der Arche selbst arbeite ich im sogenannten „Atelier d’éveil“ mit Kindern von acht bis sechszehn Jahren. Das Atelier besuchen derzeit vierzehn Kinder, von denen elf außerhalb der Arche bei ihren Familien zuhause leben. Das Atelier ist gleichzeitig Tagesstätte und Schule. Die Kinder lernen dort unter anderem ihre Zähne zu putzen und auf die Toilette zu gehen. Außerdem werden im „Atelier d’éveil“ ihre sozialen und motorischen Fähigkeiten geschult.
Die Arbeit macht mir sehr viel Spaß, was unter anderem auch an meinen offenen und lustigen Arbeitskollegen liegt. Natürlich ist die Arbeit nicht immer nur Regenbogen und Sonnenschein, sie ist auch anstrengend und ermüdend, aber wenn dann ein Kinder aus dem Atelier mit einem breiten Grinsen und einem lauten „Tanti“ auf dich zukommt und dir in die Arme fällt, sind die schwierigen Momente leicht durchzustehen. Ich bin mehr als zufrieden, mich für das „Atelier d’éveil“ entschieden zu haben.“
Zum Leben in Bouaké schreibt Marie-Luz: „Vorurteile werden belegt und widerlegt, ich überwinde eine Herausforderung, während die andere schon um die Ecke auf mich wartet. Es vergeht kein Tag ohne neue Entdeckungen oder neue Eindrücke. Es gibt Tage, an denen ich meine vertraute Umgebung schrecklich vermisse, aber diese Momente werden von der Freude etwas Neuen zu entdecken und zu erleben überwogen. Es macht einfach Spaß hier zu sein, und ich bin froh, dass ich die Möglichkeit habe, hier eine neue Kultur, neue Menschen und vielleicht auch mich selbst kennenzulernen.“
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