Impressionen aus Reutlingen

Weg frei für das neue Stadtbusnetz


Das Angebot des Reutlinger Stadtverkehrs wird komfortabler, preiswerter, umweltfreundlicher und viel umfangreicher als bisher.
Zehn neue Buslinien und über 100 neue Haltestellen, sechs statt heute vier Millionen Fahrplankilometer, 271.000 Fahrplanstunden, verdichtete Fahrpläne und viele Wege zwischen Stadtteilen, Bezirksgemeinden und Gewerbegebieten können ab 9. September künftig ohne Umsteigen in der Innenstadt zurückgelegt werden. "Dass es gewaltiger Investitionen bedarf, um ein solches Angebot auf die Beine zu stellen, liegt auf der Hand. Ich bin daher froh, dass der Bund uns als eine von fünf Modellstädten bundesweit im Rahmen des Sofortprogramms Saubere Luft mit rund 14,5 Millionen Euro unterstützt", freute sich Oberbürgermeister Keck beim Stadtbusfest. 
Und der parlamentarische Staatssekretär vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bekräftigte: "Das stellt den Beginn eines neuen Mobilitätszeitalter in der Stadt Reutlingen dar.

Vom neuen Stadtbusnetz und den preiswerten Tarifen profitiert nicht nur die Stadt Reutlingen, sondern auch die Nachbarkommunen wie Pfullingen, Eningen, Pliezhausen und Walddorfhäslach.
Vor etwa einem halben Jahr haben sich die Kooperationspartner entschieden, das neue Stadtbusnetz gemeinsam mit der Stadt Reutlingen und dem RSV zu realisieren. Diese Zusammenarbeit ist ein herausragendes Beispiel für interkommunale Kooperation.

"Ich habe keinen Zweifel daran, weiß aber auch aus Erfahrung mit großen Projekten, dass vermutlich an der ein oder anderen Stelle nachgebessert werden muss, wie das immer ist, wenn Neues beginnt und erprobt werden muss. Dafür bitte ich schon jetzt um Geduld und Nachsicht. Wie heißt es doch so schön im deutschen Sprichwort: „Geduld in allen Dingen führt sicher zum Gelingen“, so Keck.

Einen Dank richtete an Keck an seine Amtsvorgängerin Barbara Bosch, die gemeinsam mit dem Reutlinger Gemeinderat rund 48 Millionen Euro für das Themenfeld Mobilität und Klimaschutz in die mittelfristige Finanzplanung des Reutlinger Haushaltes eingestellt hat, damit Rad, Stadtbus und Regional-Stadtbahn in Reutlingen Fahrt aufnehmen können. 
Ebenfalls dankte das Stadtoberhaupt allen beteiligten Ämtern, der RSV, der Naldo, allen Stadträtinnen und Stadträten und den Anwohnerinnen und Anwohnern der Gartenstraße und umliegender Gebiete, die die Bauarbeiten meist geduldig und verständnisvoll ertragen haben. Nach dem obligatorischen Durchschneiden des Bandes, das über die Gartenstraße gespannt war, rollten die ersten Busse über die neue Verkehrsachse. 
Sämtliche Bus-Typen, die künftig das Reutlinger Straßenbild prägen, standen für diesen Akt bereit – vom kleinen Quartiers- über den Linien- bis zum Gelenkbus und dem neuen „Sattelschlepper“, der künftig Radfahrer samt ihrem Drahtesel ans Ziel bringt. 


Die Socialmediaguys waren mit ihrer Kamera beim Stadt.Bus.Fest. unterwegs und haben einige schöne Momente festgehalten:



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