Impressionen aus Reutlingen

Einkaufshilfe Reutlingen - Stabsstelle Bürgerengagement vernetzt Hilfesuchende und Helfer


Die Corona-Krise ist die größte Herausforderung, die wir seit langem erleben", unterstreicht Oberbürgermeister Thomas Keck, "wir als Stadt möchten sowohl jene unterstützen, die Hilfe anbieten, als auch jene, die Hilfe brauchen." Beide Gruppen können sich ab Montag, 23. März, telefonisch unter 07121/303-5771 und -7772 sowie per E-Mail unter einkaufshilfe@reutlingen.de melden.

Die Idee entstand während einer Besprechung mit den Bezirksbürgermeistern, so Thomas Keck. Er habe sich gefreut, dass es schon so viele Hilfsangebote gebe, sich aber auch überlegt, ob es nicht sinnvoll sei, diese zentral zu koordinieren, um maximale Transparenz für die Hilfesuchenden zu gewährleisten: "Zum Glück haben wir eine tolle Einheit bei der Stadtverwaltung, die in kürzester Zeit ein Konzept von höchster Qualität auf den Tisch gelegt hat", lobt der Rathaus-Chef die Stabsstelle Bürgerengagement. Sein "doppelter Dank" gelte sowohl den Bürgerinnen und Bürgern, die aus eigenem Antrieb solche Angebote auf die Beine stellen, als auch den fünf Mitarbeiterinnen, die sich ab der kommenden Woche Montags bis Freitags, 8 bis 17 Uhr, um die Koordination kümmern. 

"Hilfsangebote entstehen gerade an vielen Orten von unterschiedlichen Menschen, Gruppen und Institutionen", weiß Anke Bächtiger, Leiterin der städtischen Stabsstelle Bürgerengagement, "es ist toll, dass Menschen in so einer Notsituation auch an andere denken". Viele Initiativen, aber auch Einzelpersonen haben schon bei ihr angerufen und ihre Hilfe angeboten. "Wir möchten den Initiativen, die sich schon gebildet haben, keine Konkurrenz machen, sondern vielmehr eine zentrale Anlaufstelle schaffen, denn "für Hilfesuchende kann es auch verwirrend sein, wenn sie nicht wissen, wo sie sich nun hinwenden sollen". 

Zur Zielgruppe gehören vor allem Menschen, die zu einer Risikogruppe gehören und so wenig wie möglich das Haus verlassen sollten, erläutert die Stabsstellen-Leiterin - also Menschen über 60, mit körperlichen Einschränkungen oder chronischen Krankheiten. Für bereits Infizierte oder Menschen, bei denen ein begründeter Verdacht auf eine Infektion besteht, ist das Angebot aber ausdrücklich nicht gedacht: Diese Gruppe erhält ein Schreiben der Stadt, dem sie entnehmen können, wo sie Hilfe bekommen. 

In erster Linie gehe es darum, Menschen mit Grundnahrungsmitteln zu versorgen, so Anke Bächtiger.  Auswahl und Umfang müssten direkt mit dem Hilfeanbietenden besprochen werden. Denkbar seien auch andere kleine Besorgungen wie der Gang zum Arzt, um Rezepte abzuholfen, oder zur Apotheke. Auch kleine Servicedienste wie das Gassi-Gehen mit dem Vierbeiner seien möglich. Es müsse aber klar sein, dass es sich um ein Notfallsystem handle.  

Alle Informationen unter www.reutlingen.de/einkaufshilfe

Anke Bächtiger mit Oberbürgermeister Thomas Keck
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