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Abteilungsversammlung der Abt. Freiw. Feuerwehr Ohmenhausen


Aufgrund der einzuhaltenden Corona-Bestimmungen fand diese nicht im „heimischen“ Feuerwehrhaus, sondern im großen Saal des ev. Gemeindehauses statt. Außerdem wurde der Teilnehmerkreis auf das Notwendige reduziert. So konnte nur die Einsatzabteilung, nicht aber die Kinder- und Jugendfeuerwehr sowie die Kameraden der Altersabteilung teilnehmen. Als einzige Gäste durften Bezirksbürgermeisterin Andrea Fähnle und Feuerwehrkommandant Harald Herrmann mit seinem Stellvertreter Michael Reitter begrüßt werden.

Die Versammlung wurde mit 18 anwesenden aktiven Feuerwehrangehörigen als beschlussfähig erklärt. Am 31.12.2020 umfasste die Abteilung 27 aktive Mitglieder. In der Jugendgruppe waren 14 Jugendliche verzeichnen. Die Jüngsten aus der Kindergruppe sind mit 11 Angehörigen ebenfalls stark vertreten. In der Altersabteilung sind aktuell 10 Kameraden. Damit verzeichnet die Abteilung durchweg einen sehr zufriedenstellenden Personalstand.

Im Jahr 2020 waren 16 Einsätze zu verzeichnen, drei mehr als im Vorjahr. Daraus ergeben sich 242 Stunden Einsatzdienst der aktiven Abteilung. Zusätzlich zu den bei Einsätzen geleisteten Stunden kamen nochmals fast genauso viel Stunden in der Aus- und Weiterbildung zusammen. Hier sind z.B. das Mitwirken bei der Grundausbildung, die Brandsicherheitswachen an Samstagen bzw. Sonn- und Feiertagen und die Mitwirkung im Corona-Abstrichzentrum zu nennen. Die Stunden für die „normale“ Aus- und Weiterbildung wie der zweiwöchentliche Übungsdienst, Führungskräftefortbildungen und Planübungen am Modell sind dabei noch nicht berücksichtigt. Außerdem leisteten zwei Kameraden der Abteilung noch zusätzliche Dienste in der Führungsunterstützungseinheit und in der Gefahrstoffeinheit.

Nach der umfangreichen Renovierung im Feuerwehrhaus in den vergangenen zwei Jahren wurde 2020 noch der Treppenraum und der Jugendfeuerwehr - Bereich umgebaut. Auch hier investierten die Kameraden der Ohmenhausener Wehr wieder über 200 Stunden in Eigenleistung.

Nach einem arbeits- und einsatzreichen Jahresbeginn folgte Corona. Der Übungsbetrieb wurde nicht nur reduziert, sondern für 181 Tage komplett eingestellt. Der kameradschaftliche Teil kam damit ebenfalls zum Erliegen. In seiner Ansprache ging Feuerwehrkommandant Harald Herrmann auf die Auswirkungen der Pandemie bei der Feuerwehr ein. So wurde erkannt, dass die fehlenden Übungsdienste Spuren hinterlassen haben und Mittel und Wege gefunden werden mussten, den drohenden Übungsmangel wieder auszugleichen. Neben der obligatorischen Maskenpflicht, anfänglich Stoffmasken, wurden bis zum heutigen Tag die FFP2-Masken zum Standard bei Übung und Einsatz. Zudem wurde die Abteilung zur Risiko- und Ausfallminimierung in zwei Übungsgruppen aufgeteilt, die nun im wöchentlichem Wechsel ihre Übungsdienste abhalten. Eine Durchmischung der Gruppen ist bis auf Weiteres zu vermeiden. Es wurde eine Dienstanweisung erarbeitet, die eine Einteilung in vier Pandemiestufen, je nach Inzidenzwert, vorsieht, um damit Maßnahmen klar zu regeln. Verdachtsfälle und evtl. Kontaktpersonen werden und wurden sehr schnell überprüft. Alles mit dem Ziel, die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Reutlingen aufrecht zu erhalten. Das Konzept ging bis heute auf und es gab bisher keine Einschränkungen der Einsatzbereitschaft.

Die Kasse der Abteilung wurde durch die Kassenprüfer abgenommen und für in Ordnung befunden. Die Entlastung des Kassenverwalters durch die Versammlung erfolgte daher einstimmig.

Zwei Kameraden der Altersabteilung konnten dieses Jahr in Abwesenheit mit der Ehrennadel der Feuerwehr Reutlingen ausgezeichnet werden: Walter Lumpp für 50 Jahre und Erich Merz für stolze 60 Jahre Zugehörigkeit. Das Feuerwehr Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg wurde zweimal in Bronze (für 15 Jahre Einsatzdienst) an Markus Kepper und Tobias Renz verliehen. Björn Lumpp erhielt das Ehrenzeichen in Silber für 25 Jahre aktiven Einsatzdienst.

Dennis Rau wurde vom Feuerwehrkommandant vom Feuerwehrmann - Anwärter zum Feuerwehrmann befördert. Crispin Vogel konnte nach bestandenem, zweiwöchigem Gruppenführerlehrgang zum Löschmeister befördert werden.

Die Versammlung wurde um 20:21 Uhr, nach nur 51 Minuten geschlossen.

Das Pressebild zeigt Bezirksbürgermeisterin Andrea Fähnle (3. v. l.) mit Feuerwehrkommandant Harald Hermann (r.), dessen Stellv. Michael Reitter (l.) und Abteilungskommandant Björn Lumpp (2. v. l.) mit den geehrten und beförderten Kameraden

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Redakteur / Urheber
Feuerwehr Ohmenhausen
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