Änderungen bei den Impfangeboten


Pro Landkreis gibt es dann nur noch ein mobiles Impfteam. Anders als im vergangenen Jahr sollen die Strukturen in Kreis und Stadt allerdings diesmal nicht komplett abgebaut werden. Bilanz und Ausblicke gab es bei einer Pressekonferenz im Landratsamt.

Auch nach dem 1. April, das haben Kreis und Stadt gemeinsam entschieden, soll es noch ein niederschwelliges Impfangebot geben. Das Stadion an der Kreuzeiche als, wie es Kreisbrandmeister Wolfram Auch formuliert, „Herz der Impfkampagne“, und das städtische Impfzentrum am Marktplatz 14 bleiben bis zum 31. Dezember gewissermaßen im „Stand-By“. Ersteres bleibt Impfstützpunkt, und im Marktplatz 14 gibt es ab 22. April einmal wöchentlich, immer freitags von 15 bis 18 Uhr, Impfungen ohne Anmeldung. Schon vorher, am Samstag, 2. April, 10 bis 14 Uhr, gibt es eine städtische Impfaktion in der Auferstehungskirche in der Sonnenstraße. Am Sonntag, 3. April, sowie am Sonntag, 24. April, jeweils 13 bis 16 Uhr, wird im Kreuzeichestadion geimpft. Beim verkaufsoffenen Sonntag am 10. April sind Impfwillige von 12 bis 17 Uhr am Marktplatz richtig.

Die Bilanz der städtischen Impfmaßnahmen kann sich sehen lassen: Das Impfzentrum am Marktplatz ist seit dem 22. November 2021  in Betrieb, 52 Impftage haben dort stattgefunden. 2021 und 2022 wurden zudem 106 Impfaktionen von der städtischen Feuerwehr organisiert: „Insgesamt konnten wir alleine in der Stadt Reutlingen über 20.000 Impfungen durchführen“, blickt Reutlingens Feuerwehrkommandant Michael Reitter auf Aktionen wie Impfen auf dem Marktplatz, Impfen am Riesenrad, Mondscheinimpfen, Impfungen in der AWO Notunterkunft Glaserstraße, Impfungen mit der Kinder- und Jugendfeuerwehr oder Impfen 
im Handwerkermarkt zurück.

Auch die Zahlen der seit Anfang Dezember 21 im Kreis durchgeführten Impfungen können sich durchaus sehen lassen: 41.847 Impfungen nannte Wolfram Auch: „Die Impfteams waren seit Anfang Januar insgesamt 1952 Stunden an 100 Impftagen im Einsatz.“ Und für die niedergelassenen Ärzte im Kreis konnte Angelika Walliser als Pandemiebeauftragte der kassenärztlichen Vereinigung weitere insgesamt rund 261.000 Erst-, Zweit- und Drittimpfungen melden.

„Auf kommunaler Ebene haben wir sehr gut zusammengearbeitet und innerhalb kürzester Zeit vieles auf die Beine gestellt“, so Michael Reitter zum Zusammenspiel zwischen Stadt und Kreis, „Ich bin überzeugt davon, dass wir Menschenleben gerettet, schwere Krankheitsverläufe verhindert und Corona-Wellen gebrochen haben“.

Weitere Infos unter reutlingen.de/impfen

Nach oben