Gewitter mit Starkregen am Pfingstsonntagmorgen


Insgesamt mussten 9 Einsatzstellen in der Innenstadt und den Stadtbezirken Betzingen, Rommelsbach und Reicheneck mit rund 60 Einsatzkräften abgearbeitet werden.

Die Einsatzkräfte mussten vollgelaufene Keller auspumpen, zugesetzte Einläufe freiräumen, Verkehrshindernisse beseitigen oder Vorsorgemaßnahmen im Bereich der Echaz treffen, die durch den Starkregen sehr schnell angestiegen war.

Die Einsatzplanungen der Feuerwehr sowie der städtischen Einrichtungen und die eingeleitete Beobachtung der Pegel im Bereich der Echaz hatten sich bewährt und die frühzeitige Einleitung von Schutzmaßnahmen (u.a. Bau von Schutzdämmen) ermöglicht. Zudem hatten die baulichen Hochwasser - Schutzmaßnahmen an der Echaz Wirkung gezeigt, so dass eine Überflutung der Steinachstraße ausgeblieben war.

Die Einsatzmaßnahmen dauerten bis in die Mittagsstunden an. Anschließend galt es, die Gerätschaften zu reinigen und die Einsatzbereitschaft wiederherzustellen, da für den weiteren Tagesverlauf neuerliche Gewitter angekündigt waren.

Es waren die Berufsfeuerwehr, die Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehren Stadtmitte, Betzingen, Sondelfingen, Rommelsbach, Reicheneck sowie die Führungsdienste mit diversen Lösch-, Logistik-, Sonder- und Führungsfahrzeugen zum Einsatz gekommen.

Die Koordination der Einsatzmaßnahmen bzw. die notwendigen Verständigungsmaßnahmen erfolgten in der Integrierten Leitstelle für Feuerwehr und Rettungsdienst in der Hauffstraße.

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Redakteur / Urheber
MICHAEL REITTER
Kommandant und diensthabender Einsatzführungsdienst
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